Als im Jahr 1972 die erste Ausgabe des „Pharma Kodex“ erschien, war es das Ziel des Herausgebers, dem Leser ein übersichtlich aufgebautes Kompendium zu bieten, weil – wie es in dem damaligen Vorwort hieß – „der Umfang des einschlägig bedruckten Papiers in einer Weise zunimmt, dass selbst Fachleute Schwierigkeiten haben, es zu überblicken“.

Inzwischen sind mehr als vier Jahrzehnte vergangen. Die aus der wachsenden Papierflut resultierenden Probleme sind – trotz enormer Fortschritte im Bereich der Kommunikationstechnik – keineswegs geringer geworden. Somit ist die damalige Konzeption des „Pharma Kodex“ unverändert aktuell: Dem Benutzer einen schnellen Zugriff auf Gesetze, Richtlinien und Verordnungen zu ermöglichen, die für die pharmazeutische Industrie in der Bundesrepublik Deutschland von besonderer Bedeutung sind.

Die Qual der Wahl bei der unerlässlichen Konzentration auf das Wesentliche blieb dem Herausgeber auch jetzt nicht erspart.

An die Stelle des kleinformatigen Ringbuchs mit einer Loseblatt-Sammlung trat 1994 als neue Darreichungsform das handlichere und nunmehr sieben Bände mit rund 5 500 Seiten umfassende Paperback. Es wird im ein- oder zweijährigen Rhythmus auf den neuesten Stand gebracht. Der Herausgeber hofft, dass der „Pharma Kodex“ auch im neuen Gewand allen Benutzern gute Dienste leistet.

Das in der 26. aktualisierten und erweiterten Auflage vorliegende Kompendium ist ein Gemeinschaftswerk mit dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI). Es steht auch als regelmäßig auf den neuesten Stand gebrachte Online-Version zur Verfügung.

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